Sagen & Geschichten

Unbekannte Welten entdecken

"Wir hatten viel Arbeit und noch mehr Beschwörungskünste vor uns, waren aber sehr zuversichtlich, dass unser Vorhaben gelingen würde. Wir, das waren mein Freund Graf Friedrich Wilhelm aus dem alten Adelsgeschlecht derer von Schlitz genannt von Götz, und meine Wenigkeit, Dr. Eduard Friedrich Gotthelf Martiny. Mit all meinem Können und Wissen versuchte ich meinem Freund Friedrich Wilhelm, der von schwacher Gesundheit war, zu helfen und für seine Genesung zu sorgen. 

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In uralter Zeit wetteiferte das Tal der weltberühmten Badestadt Schwalbach an landschaftlicher Schönheit mit dem benachbarten Rheingau.

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Es war einmal ein König, der hatte drei Töchter. Er war schon alt und so sann er oft darüber nach, welche seiner Töchter nach seinem Tode Königin werden sollte. Die Wahl wurde ihm schwer, denn er liebte sie alle drei gleichermaßen. Nach reiflichem Erwägen entschloss er sich, diejenige zur Herrscherin zu bestimmen, die ihn am innigsten liebte. 

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Eine Taube hat den Salzbrunnen "Unter dem Ahrenberge" in Bad Sooden-Allendorf entdeckt. Immer wieder flog der gefiederte Freund an eine Stelle, um sich dort an den lebenswichtigen Mineralien zu laben.

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Vor langer, langer Zeit, noch vor Christi Geburt, trieb ein junger Hirte seine Schafe auf eine besonders schöne, saftige Weide in der Nähe seines Dorfes. Er setzte sich in das Gras und freute sich über den schönen, friedlichen Tag. Plötzlich sah er, wie sich zwei Tauben ganz in seiner Nähe niederließen und eifrig in der Erde pickten. 

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Aus lichtem Sommergewölk rann die Morgensonne wie flüssiges Gold über die waldesdunklen Höhen in das Talgelände der Nidda und spiegelte sich in den Marmorsäulen vor dem Eingang des Heilbades, das die Römer zwei Jahrzehnte früher über der heiligen Quelle der ehemaligen Herrn des Grundes bei Felwila (heutige Vilbel) errichtet hatten.

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Das Leben des jungen Friedrich Carl Michael Grosholz war nicht immer leicht. Sein Vater zu früh verstorben und die Mutter konnte es sich einfach nicht leisten, ein Kind zu haben. So musste sie ihren Friedrich Carl schweren Herzens zu fremden Leuten geben. Doch der junge Mann gab nicht auf und fand seinen Weg und wurde zu den Urvätern der Bad Vilbeler Mineralbrunnenindustrie.

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Auf einem Bergkegel gegenüber der Bad Wildunger Altstadt thront im Stadtteil Altwildungen das stolze Barockschloss Friedrichstein. Einst war es eine mittelalterliche Burg gewesen, die erst im Laufe der Zeit zu einem imposanten barocken Schloss ausgebaut wurde. Hier residierten die Waldecker Grafen, ein stolzes Geschlecht, das in der Welt der Mächtigen emporstrebte. Und hier lebte auch Margaretha von Waldeck, die wunderschöne Grafentochter.

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Vor langer, langer Zeit fuhr ein Fuhrmann mit seinem Wagen die alte Landstraße von Kassel nach Frankfurt hinunter. Dieser Weg hatte ein sehr starkes Gefälle in Richtung "Südborn" ("Sauerbrunnen", heute Heilquelle "Löwensprudel") und Exbütte (mundartlich "Exberre"), dem Teich im Gelände des Löwensprudelparks.

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Vor langer, langer Zeit war einmal ein Fuhrmann mit seinem Wagen auf der alten Landstraße unterwegs. Er war an diesem nebeligen und regnerischen Tag in Kassel gestartet und auf dem Weg nach Frankfurt. Durch das schlechte Wetter war er nicht gut vorangekommen und so brach schon die Dämmerung herein, als er endlich die ersten Dächer von Bad Zwesten durch den Nebel erahnen konnte. 

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In der Nähe von Gersfeld in der Rhön liegt das Dorf Rommers, das in früher Zeit ein größerer Ort gewesen sein soll und sogar eine kleine Kirche besaß. Als im Dreißigjährigen Krieg die Feinde immer näher rückten, vergruben die Einwohner ihre Glocke in einem Moor. 

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Wer kennt nicht die Sage von Siegfried, dem stolzen Drachentöter, und seinem traurigen Ende. Auf der Jagd wurde der Held hinterrücks ermordet, als er seinen Durst an einem kühlen Quell löschen wollte. Unverwundbar geworden durch das Bad im Drachenblut gab es doch eine Stelle auf der Schulter, die ungeschützt war. Die kannte Hagen von Tronje und streckte Siegfried deshalb mit seinem Speer nieder.

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Östlich in Altenschirf, nahe der Betzenmühle steigen am rechten Ufer steile Basaltfelsen empor. In den Kluften dieser Felsen, dem Wilden Stein, befindet sich eine Höhle, die durch einen engen Spalt zugänglich ist. Hier haust die dicht behaarte weiße Frau von Altenschlirf. Sie ruht in ihrem Bette bei Nacht und bei Tag, ohne jemals dabei ihre Augen zu schließen.

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Geologische Untersuchungen und Gutachten ließen zwar den Schluss zu, dass sich nördlich des Stadtgebietes von Herbstein eine Thermalquelle befinden könnte. Doch ob einmal Wasser aus dem Bohrloch sprudeln würde, das wusste keiner. Nach vielen Überlegungen entschlossen sich die Stadtoberen dann im Jahr 1976 endlich, eine Tiefenbohrung zu wagen. Mutig setzten die Arbeiter den Bohrer an und beobachteten gespannt, was passieren würde.

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Mit beiden Beinen fest auf dem Boden, den massiven Oberkörper weit nach links gedreht, lehnt er sich lässig gegen Keule und Löwenfell. Langsam lässt er seinen Blick über den ausladenden Park und die Wasserspiele schweifen. Er hat schon viel gesehen, viele Abenteuer bestanden, er, Herkules, der Sohn des Zeus. 

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