Sagen & Geschichten

Unbekannte Welten entdecken

Tief im Wald versteckt - wie einst Dornröschen in ihrem Schloss - erhebt sich vor den Toren von Bad Arolsen im Waldecker Land der von Sagen umwobene Markusstein – eine steile Felswand aus Sandstein mit ihren Grotten und Höhlungen. Einst hatte vor vielen, vielen Jahren hier der Einsiedler Markus in der Steinhöhle unterhalb des Felsvorsprungs gelebt und ihm den Namen gegeben.

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Wer durch die Straßen des   schönen Städtchens Camberg   geht, den Kragen gegen   die Kälte hochgeschlagen und die   Hände tief in den wärmenden Taschen   versteckt, hört hier und da und ganz   leise ein zartes Pfeifen. Deshalb heißt   es: Die Ohren gespitzt und genau hingehört,   denn das Pfeifen wird zu einer   Melodie. Es ist ein Lied über die Atzeln   – so nennt der Landmann die schwarzweißen   Elstern – die einst das Städtchen   Camberg gerettet haben.

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Es war einmal … ein König, der sehr krank war. Er hatte drei Söhne, die darüber betrübt in den Schlossgarten gingen. Dort begegnete ihnen ein alter Mann, der sie nach ihrem Kummer fragte. Und so erzählten sie ihm, ihr Vater wäre so krank, dass er wohl sterben würde, denn es wollte ihm nichts helfen. Da sprach der Alte: „Ich weiß noch ein Mittel, das ist das Wasser des Lebens. Wenn er davon trinkt, wird er wieder gesund. Aber es ist sehr schwer zu finden.“ 

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Auf den verschiedenen Wander- und Spazierwegen der Gemeinde Bad Endbach lässt sich manches Bächlein und die eine oder andere Quelle entdecken. Gerne kann man davon einen Schluck probieren . . . es ist ein Genuss der besonderen Art.

Aber Vorsicht! Im Ortsteil Wommelshausen hat vor Jahrhunderten einmal eine Grafentochter von einer eigentlich wundertätigen Quelle getrunken und hat sich in einen "dummen" Bauern verliebt.

Da war ihr Vater so erbost, dass er die Quelle hat zuschütten lassen, dass das auch ja nie wieder passieren könne. Genau an dieser Stelle wurde der Sage nach die heutige Marienkapelle errichtet.

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Eigentlich war er ein Mann der Wörter: Konrad Duden, der Vater des Wörterbuches. Er hatte schon viele Reisen und Stationen als Lehrer hinter sich gebracht, als er im Jahr 1876 die Stelle als Direktor des Königlichen Gymnasiums in Hersfeld antrat. Während er dort arbeitete und lebte, hörte er von der seit Jahrhunderten bekannten Heilquelle und ihrer Geschichte.

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Zwei Buben entdeckten eine Quelle beim Spielen - das war der Ursprung der Kur in Bad Homburg. Eine sprudelnde Quelle, die wertvoll wie Gold ist, darauf hatte der tief verschuldete  Landgraf Friedrich V. Ludwig lange gewartet.

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Deutschlands erster Bundeskanzler Konrad Adenauer promotete den „Homburg“ als In-Hut der 50er Jahre. Seinem Beispiel folgend, behüteten sich zahllose Politiker und Diplomaten bei offiziellen Anlässen mit einem solchen Exemplar.

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Zwischen Reinhardswald und Solling, wo die Diemel in die Weser fließt, da lebte einst eine Fee. Sie war die Hüterin eines unterirdischen Salzsees, der unglaubliche Kräfte besaß. Die Kräfte seines Wassers waren so stark, dass damit kranke und gebrechliche Menschen geheilt werden konnten.

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Zwischen Weser, Diemel, Esse und Fulda erstreckt  sich der sagenumwobene Reinhardswald. Vor ungefähr 700 Jahren lebte dort der Graf Reinhard, dem alles Land und alle Dörfer zwischen Diemel und Weser gehörten. Er war ein besessener Spieler, doch war das Glück selten auf seiner Seite, sondern meistens auf der seines Gegners, dem Bischof von Paderborn.

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Zwischen den Orten Bad Karlshafen und Helmarshausen liegt die Krukenburg, die zum Schutz des ehemaligen Benediktinerklosters errichtet wurde. Der Sage nach wohnte hier der Riese Kruko mit seinen drei Töchtern Brama, Saba und Trendula.

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Durch einen glücklichen Zufall wurden in den Kellern des Wirtshauses und der Apotheke in Bad König wertvolles Heilwasser gefunden. Wie sich das zugetragen haben könnte, kann man hier nachlesen.

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Ein Adelsmann, der eigentlich ganz anderes im Sinn hatte, bescherte Bad Nauheim eines seiner Wahrzeichen. Wilhelm IX., bekannt als erfahrener Don Juan, erbaute 1780 am großen Kurteich ein Wohnhaus für eine seiner Herzensköniginnen, das Teichhaus. Bevor das Gebäude überhaupt fertig gestellt wurde, verschwand die Geliebte jedoch.

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Die Nacht vom 21. zum 22. Dezember 1846 beschreibt der damalige Salinen- und Badearzt Dr. Bode als eine der schaurigsten, die Nauheim je erlebt hat:

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Einst trieb der berühmt-berüchtigte Peter von Orb als Räuber und Wilderer mit seiner Bande in den tiefen Spessartwäldern sein Unwesen. Damals, zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges, galt er als eine Art Robin Hood.

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Es lag ihnen einfach im Blut: das Salz, den Männern der Familie Langsdorf.   Karl Friedrich Langsdorf hatte mit seinem Vater die Förderung des Salzes in Bad Salzhausen vorangetrieben - und dann die richtige Nase bewiesen und auf die heilende Wirkung des salzigen Wasser gebaut. 

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