Balance für Körper und Geist:
Heilbäder und Kurorte in Hessen eröffnen Erholungsräume

Die Heilbäder und Kurorte in Hessen wollen mit hohem Engagement einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie leisten. Dazu verbinden sie jahrhundertelange Erfahrung mit neuesten Erkenntnissen und lassen sie in ihre medizinisch-therapeutischen Kompetenzen der Prävention, Linderung und Heilung sowie Nachsorge einfließen. Natürliche Heilmittel sowie weitere umfassende und kurspezifische Angebote sorgen für ein starkes Immunsystem - auch in turbulenten Zeiten.

Mit Hochdruck arbeiten die Spezialisten aus Forschung und Wissenschaft daran, das Corona-Virus zu entschlüsseln und ihm entgegenzuwirken. Viele Fragen müssen dazu noch beantwortet werden, während eine Antwort bereits offensichtlich ist. Denn die Infektion mit dem Virus führt zu einem Krankheitsbild, das bei vielen Patienten eine umfassende Behandlung erfordern wird. Dafür bieten sich die Rehabilitationskliniken in den Heilbädern und Kurorten mit ihrer profunden Erfahrung in Vor- und Nachsorge und kurzfristigen Anpassungsmöglichkeiten der Behandlungs-konzepte an. Ein Netz von Ärzten, Therapeuten und Spezialisten helfen den Gästen dabei, den Weg in einen neuen Alltag zu finden.

Die Heilbäder und Kurorte in Hessen - von Bad Arolsen über Bad Karlshafen und Bad Sooden-Allendorf im hohen Norden bis Grasellenbach, Lindenfels und Bad König im Odenwald - selbst tragen mit einem vielfältigen Angebot dazu bei, die Balance von Körper und Geist zu finden und die Abwehrkräfte zu stärken. Erholungsräume eröffnen auch in einer durch Kontaktsperren beherrschten Zeit die Kurparke, die sich durch Spazier- und Wanderwege und Ruheoasen auszeichnen. Generationenparke bieten dazu ideale Bedingungen für ein gezieltes Training und steigern die körperliche Fitness.

Die Verbindung von Natürlichen Heilmitteln mit der medizinisch-therapeutischen Kompetenz und der umfassenden kurspezifischen Struktur legt die Grundlage für die Auszeichnung „Bad“, die die Heilbäder stolz in ihren Namen tragen. Eine Auszeichnung, die nur der Ort erhält, der das so genannte Prädikatisierungsverfahren auf Basis der „Begriffsbestimmungen – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten, Luftkurorten und Heilbrunnen“ besteht.

Das Prozedere nimmt mindestens ein Jahr in Anspruch, auch deshalb, weil die Luftqualität mit permanenten Messungen geprüft wird. Darüber hinaus müssen zahlreiche Kriterien erfüllt werden, die sich mit den allgemeinen hygienischen Voraussetzungen, den Unterkunftsmöglichkeiten und gastronomischen Betrieben, den gesundheitsfördernden Maßnahmen, der ärztlichen Betreuung sowie dem Veranstaltungsprogramm befassen.

Alle 10 Jahre prüft der Fachausschuss für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen des Regierungspräsidiums Kassel, ob auch alle Kriterien eingehalten werden. Damit sind verlässliche Qualitätsstandards und der dauerhaft hohe Anspruch an das hessische Bäderwesen gegeben. Der Titel „Bad“ ist dafür das äußere Zeichen und bestätigt die hohe Qualität der Kurangebote und steht dabei auch für einen ausgezeichneten Lebensraum, den Bürgerinnen und Bürger nahezu täglich spüren können.