Bad Homburg v. d. Höhe

Bad Homburg - Große Geschichte in prächtigen Bauwerken

Informationen

Heilquellen sind die Grundlage für den erfolgreichen Aufstieg der Kurstadt. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts weiß man die Wirkung des hochqualitativen Wassers sehr zu schätzen. Im Jahr 1809 entdeckten zwei Jungen die verschüttete Quelle des Ludwigsbrunnens, womit die Entwicklung des Heilbads begann. Es wurden noch weitere wirkungsvolle Heilquellen aufgespürt, was dazu beitrug, dass die Stadt im Jahr 1912 offiziell den Namensbestandteil „Bad“ erhielt. Acht Brunnen zieren heute den Kurpark.

Das eindrucksvolle Kaiser-Wilhelms-Bad im Kurpark wurde von dem heimischen Baumeister Louis Jacobi geplant. Ganz im Stil der italienischen Neurenaissance verfügt es über hohe palastartige Räumlichkeiten. Nach der Erbauung galt das Kaiser-Wilhelms-Bad als das luxuriöseste, komfortabelste und modernste Badehaus Europas. Heute finden Sie darin zum Beispiel das Kur-Royal Day Spa. Entscheidend war zudem die Eröffnung der Spielbank durch die Brüder Blanc im Jahr 1841. Die Einnahmen des erfolgreichen Casinos finanzierten den Ausbau des Kurbetriebs. Das Heilbad lockte unter anderem nationalen und internationalen Hochadel und berühmte Künstler in den Taunus.

Der Kurpark selbst ist ein Meisterwerk. Er entstand seit 1854 nach den Entwürfen des königlich-preußischen Gartenbaudirektors Peter Joseph Lenné. Berühmt wurde der Gartenbaukünstler für seine charakteristischen Sichtachsen. Diese ziehen sich durch Bad Homburg und die Umgebung. 

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