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Gruseln nicht nur an Halloween: Geheimnisvolle Orte in Hessen

Mit dem Herbst und seinem Nebel beginnt nun wieder die  Hochsaison für Hexen, Gespenster, Geister. Doch es müssen nicht immer unheimlich leuchtende Kürbisgesichter oder gruselige Kostüme sein, die das Blut in den Adern gefrieren lassen. Hessen ist voller Geheimnisse und an vielen mystischen Orten in den hessischen Regionen ist Gänsehaut das ganze Jahr garantiert. Während eines Kurztrips oder Urlaubs in Hessen lassen sich zahlreiche geheimnisvoll-mystische Orte entdecken, egal ob Spukgeschichte, Gruselmärchen oder historische Tatsache.

Ein Ort voller Magie ist zum Beispiel die Löwenburg in Kassel Hier ranken sich Geheimnisvolle Geschichten um den schwarzen Ritter. Christian von Eschwege war ein mutiger, tapferer junger Jagdjunker und ein treuer Vasall des Kurfürsten Wilhelm I. Dieser ließ Ende des 18. Jahrhunderts die Löwenburg mitten im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel (UNESCO-Weltkulturerbe) im Stil einer mittelalterlichen Ritterburg errichten. Der Regent wünschte auch, dort begraben zu werden und zwar nach mittelalterlichem Brauch. Es sollte einen großen Leichenzug geben, angeführt von einem Ritter in schwarzer Rüstung. Diese Aufgabe übernahm Christian von Eschwege. Dass die schwarze Rüstung der Legende nach mit einem Fluch belegt war, der ihrem Träger den baldigen Tod bringt, konnte den Junker nicht schrecken und tatsächlich verstarb Christian von Eschwege kurze Zeit später – der Fluch hatte zugeschlagen. Sein Original-Grabstein befindet sich im Museum für Sepulkralkultur in Kassel, das sich mit dem Tod, dem Sterben und Totengedenken befasst. Die schwarze Rüstung ist erhalten und in der Löwenburg zu besichtigen –nach dem Ableben des letzten Schwarzen Ritters hat sie niemand mehr getragen. Der Legende nach steigt der schwarze Ritter übrigens alle 17 Jahre aus seinem Grab und durchstreift den Bergpark Wilhelmshöhe.

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