Die Geschäftsstelle informiert

Die Sonne genießen auf der KURliege

Kurliege Schlangenbad

In Sclangenbad wurde Muskelkraft eingesetzt, um die KURliege aus ihren Winterquartier zu holen und ihren Platz zu stellen. Hier können die Bürger und Gäste eine kleine Pause unter freiem Himmel einlegen. Foto: R. Röber

 

Wiesbaden. Es ist soweit: Der Frühling ist endlich auch in Hessen angekommen und damit wieder die Zeit, in der man gerne draußen unter freiem Himmel ein Päuschen einlegt, gemütlich Platz nimmt und sich von den Sonnenstrahlen wärmen lässt. Und was wäre dazu besser geeignet als die KURliege in den Heilbädern und Kurorten in Hessen, die nun wieder ihr Winterquartier verlassen hat und in den Kurparks zum Entspannen einlädt. Von Hand aus heimischen Hölzern in einer hessischen Schreinerei gefertigt, eroberte die einzigartige KURliege bei ihrer Präsentation im vergangenen Sommer die Herzen der Bürger und Kurgäste im Sturm und wurde in allen 31 Heilbädern und Kurorten in Hessen zum Lieblingsplatz für eine kleine Auszeit. Die eigens für die Gesundheitszentren entwickelte und rückenergonomisch geformte Liege ist ein Zeichen für die starke Verbundenheit der einzelnen Heilbäder und Kurorte, die alle Mitglieder im Hessischen Heilbäderverband sind.

Ziel des gemeinsamen Projekts war es, eine bequeme KURliege aus Holz, am besten aus einer heimischen Baumart, zu erschaffen, die sowohl draußen im Freien als auch überdacht stehen kann. Weder zu schwer, noch zu leicht: Das Gewicht der Liege spielte bei der Produktion ebenfalls eine Rolle. Darüber hinaus sollte sie für junge Menschen attraktiv ausschauen, ein einfaches Aufstehen sollte aber ebenfalls möglich sein.

Zusammen mit der Möbel-Schreinerei Kunz aus Oberursel im Taunus wurde beraten, gezeichnet und überlegt. Dabei standen dem „Entwickler-Team“ neben Professor Dr. Winfried Banzer, Sportmediziner an der Universität Frankfurt und Mitglied des Beirates Sportentwicklung des Deutschen Olympischen Sportbundes, auch Allgemeinmedizinerin Dr. Maria Banzer mit Tipps zur Seite.

So entstanden aus knapp 18 Kubikmetern Douglasienholz 31 KURliegen, die alle ihren Platz in einem der Heilbäder und Kurorte in Hessen fanden. Nicht nur durch das verwendete Material, auch dank ihrer rückenergonomischen Form ist die KURliege deutschlandweit einzigartig und macht die Kernkompetenz der Orte im Bereich Gesundheit deutlich. Ihr Design geht zurück auf die von dem bekannten Lungenfacharzt Dr. Peter Dettweiler in Königstein-Falkenstein entwickelte „Davoser Liege“. Mit ihrer besonderen Form passt sich die KURliege perfekt dem Rücken an und ermöglicht bis zu zwei Personen ein langes, bequemes Liegen. Die einheitliche Gestaltung der Liegen in den Farben Grün, Rot, Blau und Ocker, die für die vier Elemente Luft, Feuer, Wasser und Erde stehen, trägt die Gemeinschaft der Heilbäder und Kurorte in Hessen unverkennbar nach außen.

„Mit dieser exklusiv für uns designten KURliege möchten wir die ursprüngliche Kur-Tradition mit dem Erlebnis von Natürlichen Heilmitteln in einem einzigartigen Rahmen und an einem besonderen Ort erfahrbar machen. Es erfüllt uns mit Stolz zu sehen, wie aus einer kleinen Idee ein so tolles, handgefertigtes Produkt entstanden ist“, betont Almut Boller, Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes. Die Heilbäder und Kurorte in Hessen sind ein wichtiges Standbein des Tourismus in Hessen – dessen ist sich auch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung bewusst. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den Gesundheitsstandorten ein weiteres außergewöhnliches Projekt realisieren konnten, das dazu beiträgt, immer mehr Gäste für Hessen zu begeistern“, erklärte Ulrike Franz-Stöcker, Referatsleiterin Tourismus und Freizeitwirtschaft. (rd)

Kurliege BadSchwalbach

In Bad Schwalbach wurde die KURliege mit Hilfe eines Baggers auf die Ruheinsel für die Landesgartenschau 2018 transportiert. Foto: R. Röber