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Bundesverdienstkreuz für Ehren-Vorsitzenden 

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Ronald Gundlach nach seiner Auszeichnung mit Almut Boller, Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes, und Ehren-Mitglied Rainer Kowald (v.l.).

 

Bad Sooden-Allendorf. Für sein jahrzehntelanges haupt- und ehrenamtliches Engagement in Politik, Kirche und Sozialwesen erhielt Ronald Gundlach, Ehren-Vorsitzender des Hessischen Heilbäderverbandes und ehemaliger Bürgermeister von Bad Sooden-Allendorf, das Bundesverdienstkreuz am Bande. Überreicht wurde die hohe Auszeichnung vom Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan Reuß, der in seiner Rede die besondere Leistung von Ronald Gundlach in seiner Zeit als Bürgermeister herausstellte. „Er hat zu einer Zeit die Verantwortung übernommen, die durch die Veränderungen im Kurwesen geprägt war. Es stellte sich ihm die Frage, wie kann man eine Kurstadt so umbauen, dass man Weiterentwicklungen vorantreiben kann,“ so der Landrat.

Bereits seit 1977 engagierte sich Ronald Grundlach in Bad Sooden-Allendorf in der Stadtverordnetenversammlung. Seit 1981 war er Mitglied im Kreistag und von 1989 bis 1997 dessen Vorsitzender. Zudem engagierte er sich als Präsident des Landkreistages. Als Bürgermeister habe sich Gundlach, trotz der nicht so einfachen Mehrheitsverhältnisse im Stadtparlament, stets um Konsens bemüht, so Landrat Reuß. „Ronald, du hast Bad Sooden-Allendorf geprägt,“ formulierte es Silvia Börner in ihrer Rede als Vertreterin der Stadtverordnetenversammlung.

Intensiv engagierte sich Ronald Gundlach über Jahre im Vorstand des Hessischen Heilbäderverbandes. Dort war er von 2006 bis 2016 Vorsitzender. In dieser Zeit gab er wichtige Impulse für das Kurwesen und auch den Tourismus in Hessen. „Du bist ein unverzichtbarer Teil des Hessischen Heilbäderverbandes, hast ihn in jeder Weise positiv geprägt und aus den Mitgliedern eine Bäderfamilie geformt,“ lobte ihn die Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes, Almut Boller, in ihrer Rede.

So gab es während seiner Amtszeit zahlreiche Veränderungen im Kurwesen, für die Heilbäder und Kurorte. Neue Wege mussten eingeschlagen werden, um zukunftsfähig aufgestellt zu sein. So haben die Heilbäder und Kurorte in Hessen mit dem Markenprozess KUR die Weichen für die Zukunft gestellt. Intensive Beratungen zum Wohle der Heilbäder und Kurorte konnten mit den Hessischen Ministerien geführt werden. Die Erhöhung des Bäderansatzes von 11,5 auf 13 Millionen Euro war für Ronald Gundlach ein herausragendes Ereignis. Im vergangenen Jahr begleitete der langjährige Vorsitzende den Umzug der Geschäftsstelle nach Wiesbaden. Ein wichtiger Schritt für den hessischen Landesverband mit dem Ziel, noch bessere Kontakte zu Bund, Land und in die Regionen hinein zu knüpfen.

Im März 2017 verzichtete er aus gesundheitlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur als Vorsitzender des Hessischen Heilbäderverbandes und übergab die „Amtsgeschäfte" an seinen Nachfolger Volker Zimmermann, Bad Wildungen. Mit dem Bürgermeister des größten nordhessischen Heilbades ist für Ronald Gundlach der perfekte Nachfolger gefunden. „Die Leistungen von Ronald Gundlach für die Heilbäder und Kurorte in Hessen sind herausragend", bestätigt der neue Vorsitzende des Hessischen Heilbäderverbandes Volker Zimmermann. Dennoch ließen ihn die Heilbäder und Kurorte in Hessen nicht ganz gehen. In der Mitgliederversammlung am 24. März 2017 wählte die hessische Bäderfamilie ihren Ronald Gundlach zum Ehren-Vorsitzenden und hofft, dass er auch weiterhin mit seinem großen Erfahrungsschatz und Wissen den Heilbädern und Kurorten in Hessen zur Seite stehen wird.