Heilbäder und Kurorte in Hessen

Kur: Tourismusfaktor in Sachen Gesundheit

10. Hessischer Bädertag in Bad Arolsen

Die Kur hat sich verändert. Eigentlich ist sie inzwischen wieder das, was sie in ihren Anfängen war: ein Quell der Entspannung, der gesundheitlichen Vorsorge und der Rekonvaleszenz – auf freiwilliger Basis. Damit eröffnet sie Kurorten und Heilbädern große Potenziale. Mit den veränderten und dennoch chancenreichen Bedingungen beschäftigt sich der 10. Hessische Bädertag, für den Bad Arolsen am 11. April 2013 Gastgeber ist. Zu der mit spannenden Vorträgen bereicherten Veranstaltung lädt der Hessische Heilbäderverband in die Schön Klinik (Große Allee 1-3) Fachleute und interessierte Bürger herzlich ein.

Nach der Begrüßung (10.00 Uhr) des Vorsitzenden des Hessischen Heilbäderverbandes, Ronald Gundlach, wird Ulrike Franz-Stöcker, Referatsleiterin Tourismus im Hessischen Wirtschaftsministerium, in ihrem Grußwort sicherlich einen Blick auf die Beziehung Bäderwesen und Tourismus werfen. Dann starten um 11.00 Uhr die interessanten Vorträge.

Den Anfang macht Achim Bädorf, Vorsitzender des Ausschusses für Begriffsbestimmungen im Deutschen Heilbäderverband mit Sitz in Berlin. In den Begriffsbestimmungen sind die Richtlinien für das Qualitätsmanagement der Kurorte und Heilbäder niedergelegt sowie die Voraussetzungen, die nötig sind und regelmäßig überprüft werden, damit sich eine Stadt oder Gemeinde überhaupt „Kurort" oder „Heilbad" nennen darf. Die Begriffsbestimmungen dienen darüber hinaus dem fairen Wettbewerb der Kur- und Erholungsorte untereinander. Sie leisten dabei auch wirksame Hilfestellungen für Heilung und Erholung suchende Patienten und Gäste sowie auch für Ärzte, wenn es um die Beratung bei der Auswahl des jeweils richtigen Kurortes geht. Achim Bädorf wird in seinem Vortrag dem Auditorium die Begriffsbestimmungen näher bringen.

Weiter geht es um 11.30 Uhr mit dem Thema „Zukunft in Gesundheit – Entwicklungskonzept für die Heilbäder und Kurorte in Hessen". Dr. Kerstin Jaensch von der HessenAgentur in Wiesbaden wird hier interessante Aspekte aufzeigen.

Nach der Mittagspause erwartet das Publikum um 14.00 Uhr die Vorstellung einer Studie zum „Wirtschaftsfaktor Tourismus – Daten und Fakten zu den Heilbädern und Kurorten in Hessen". Dr. Bernhard Harrer, Vorstand des mit der Studie beauftragten Instituts dwif e.V., München, wird spannende Erkenntnisse preisgeben, zum Beispiel welche überaus positiven Auswirkungen ein funktionierendes Bäderwesen auf die jeweiligen Gemeinden hat, welche Umsätze diesbezüglich überhaupt generiert werden, welche Branchen davon profitieren können und welche Effekte zu erzielen sind.

Etwas sehr angenehmes fürs Auge bietet um 15.00 Uhr Michael Mäkler, seines Zeichens Sprecher der IG Kurpark sowie Leiter der Parkpflege und Gärtnerei LaVandula in Bad Pyrmont. Er wird sich mit der „Identität Kurpark" beschäftigen und bestens gelungene und damit wunderschöne Beispiele aus Heilbädern und Kurorten zeigen.

Mit einer genauso mutigen wie pfiffigen Aktion beschließt die Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes, Almut Boller, die Vortragsreihe. Um 15.30 Uhr zeigt sie in einer Fotopräsentation alle Kurdirektoren des Hessischen Heilbäderverbandes. In sehr kreativen und stets außergewöhnlichen Ansichten sind die Marketingstrategen in Sachen Kur zu erleben, zu denen es natürlich auch zusätzliche Infos gibt.

Hier finden Sie die umfangreiche Berichterstattung des hr

 

Weiterführende Informationen:

Wirtschaftsfaktor Tourismus in den Heilbädern und Kurorten in Hessen

Positiver Trend hält an

Kurdirektoren in außergewöhnlichen Ansichten

Entwicklungskonzepte für Heilbäder und Kurorte in Hessen