Wiesbaden

Wiesbaden - einzigartige Bausubstanz in der Weltkurstadt

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Keine andere deutsche Stadt repräsentiert so ausgeprägt und vielseitig den Historismus wie das Heilbad Wiesbaden. Dank ihrer heißen Quellen, die schon die Römer zur Heilung und Erholung nutzten, entwickelte sich Wiesbaden zur Weltkurstadt. Ob intellektuell, reich, adelig oder heiratswillig – Um die Jahrhundertwende war hier der Hotspot der High Society. Neben zahlreichen Grand Hotels, entstand mit dem Bau einer Brunnenhalle, einem Kurhaus und Thermalbad eine außergewöhnliche Kurarchitektur. Der Bau des Kurhauses, von Kaiser Wilhelm II. beauftragt und von Architekt Friedrich von Thiersch gestaltet, markiert den architektonischen Höhepunkt der Stadtentwicklung zum Kurbad. Mit zwölf prachtvollen Sälen und Salons, einem Foyer mit einer 21 Meter hohen Kuppel sowie der mit 129 Metern längsten Säulenhalle in Europa beeindruckt das im neoklassizistischen Stil gebaute Kurhaus früher wie heute zahlreiche Besucher. Neben Veranstaltungsräumen beherbergt das Kurhaus auch die Spielbank Wiesbaden, die als eines der schönsten Casinos Europas gilt.

Das in den Jahren 1910 bis 1913 als städtisches Bade- und Kurmittelhaus in der Formsprache des Jugendstils errichtete Kaiser-Friedrich-Bad ist ebenfalls noch vollständig erhalten und kann im Rahmen eines Thermenbesuchs erlebt werden. Der beim Bau ausgegrabene, steinerne Unterbau eines römischen Schwitzbades bestätigt die Nutzung der heißen Adlerquelle zu Badezwecken durch die Römer und bildet heute als historisches Römisch-Irisches Bad den Mittelpunkt der Therme. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.wiesbaden.de