Bad Sooden-Allendorf

Mittelalterliches Fachwerk in Bad Sooden-Allendorf

Informationen

Architektonische Kostbarkeiten mittelalterlicher Fachwerkbauweise sind in der Geschlossenheit, wie sie Bad Sooden-Allendorf zu bieten hat, nur selten anzutreffen. Mit dem Patrizierhaus „Löwe“ steht in dem nordhessischen Heilbad eines der schönsten Fachwerkhäuser Deutschlands. 1639 schon zwei Jahre nach einer großen Brandkatastrophe von Tuchhändler und Hutstaffierer Jakob Odewald erbaut, stellt seine Errichtung mitten im dreißigjährigen Krieg eine außergewöhnliche Leistung dar und noch heute ist sein Zustand nahezu unverändert. Komplett erhaltene Straßenzüge wie der „Klein Venedig“ genannte „Fischerstad“ und die „Weinreihe“ faszinieren die Besucher ebenso wie die vielen versteckten Fachwerkwinkel. Der Rhythmus des Fachwerks, das Spiel der Farben und die schier unerschöpfliche Vielfalt der Formen ist nahezu einzigartig in Deutschland. Es macht Spaß, durch die Gassen zu schlendern, den Blick an den Fachwerkfassaden himmelwärts klettern und sich immer wieder von „neuen“ Details der über 400 Fachwerkhäuser überraschen zu lassen. Manche tragen die Spuren der Jahrhunderte, andere sind erst kürzlich liebevoll zurechtgemacht. Jede der vier Jahreszeiten kleidet Häuser und Gassen neu ein und unterstreicht im fließenden Wechsel der Farben und Lichter ihre Reize. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.bad-sooden-allendorf.de