Bad Homburg v. d. Höhe

Bad Homburg - Treffpunkt des Adels

Informationen

Dank der Fürsprache von Kaiser Wilhelm II., der zusammen mit seiner Familie gern und häufig in seiner Sommerresidenz im Landgrafenschloss weilte, erhielt Bad Homburg 1912 offiziell den Namensbestandteil „Bad“. Die Tradition als Heilbad begann allerdings deutlich früher, nachdem mit dem Ludwigsbrunnen und dem Elisabethenbrunnen wichtige Quellen wiederentdeckt sowie weitere Heilwässer erschlossen wurden. Entscheidend war die Eröffnung der Spielbank durch die Brüder Blanc 1841, deren Einnahmen den Ausbau des Kurbetriebs finanzierten. Auch nach Schließung der Spielbank lockte das Heilbad Angehörige des europäischen Hochadels, gekrönte Häupter aus Übersee, Geldmagnaten und berühmte Künstler in den Taunus, um sich zu erholen, aber auch um zu sehen und gesehen zu werden. Der Kurpark Bad Homburg ist einer der größten und schönsten Deutschlands und steht unter Denkmalschutz: Im Jahr 1890 öffnete hier das Kaiser-Wilhelms-Bad seine Türen. Der heimische Baumeister Louis Jacobi hatte es im Stil der italienischen Neurenaissance geplant – mit palastartigen Räumlichkeiten, die den Ansprüchen der hochgestellten Kurgäste mehr als genügten. Seinerzeit galt das Kaiser-Wilhelms-Bad als das feinste, luxuriöseste, komfortabelste und modernste Badehaus Europas. Heute beherbergt das prächtige Bauwerk das Day Spa Kur Royal und in der historischen Bibliothek können sich Paare standesamtlich trauen lassen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.bad-homburg-tourismus.de