Bäder-Architektur

Die Welt mit anderen Augen sehen

Als Graf Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck und Pyrmont 1717 die erbliche Reichsfürstenwürde verliehen bekommen hatte, war er bestrebt, schnell seine Pläne zum Bau eines damals modernen Schlosses und einer Stadt zu verwirklichen. Das Residenzschloss, der Marstall, die evangelische Stadtkirche und die Schlossstraße zeugen noch heute von der anfänglichen Planstadt.

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Dank der Fürsprache von Kaiser Wilhelm II., der zusammen mit seiner Familie gern und häufig in seiner Sommerresidenz im Landgrafenschloss weilte, erhielt Bad Homburg 1912 offiziell den Namensbestandteil „Bad“. Die Tradition als Heilbad begann allerdings deutlich früher,

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In der ehemaligen Kuranlage des Heilbads und Kneipp-Kurortes Bad Nauheim verbinden sich Architektur, freie und angewandte Kunst sowie Garten- und Platzgestaltung zu einem eindrucksvollen Gesamtkunstwerk. 

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Dem aufmerksamen Besucher des schönen Badeortes entgeht bei Spaziergang oder Ortsdurchfahrt nicht, dass das Ortsbild auch von Häusern geprägt wird, die viele gemeinsame Fassaden- und Baukörpermerkmale aufweisen. Und trotzdem können sich die Gebäude in anderen architekonischen Teilen sehr wesentlich voneinander unterscheiden.

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Das Medico-Palais in der Parkstraße 6 birgt hinter seiner vornehmen Jugendstilfassade eine angenehme Stimmung der Stille und Harmonie. Schon beim Eintreten kann man die erholsame Atmosphäre spüren. So fasziniert ein schöner Brunnen mit seinen fröhlichen Wassersäulen - für die Galerien der oberen Etagen werden sie zum Blickfang.

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Architektonische Kostbarkeiten mittelalterlicher Fachwerkbauweise sind in der Geschlossenheit, wie sie Bad Sooden-Allendorf zu bieten hat, nur selten anzutreffen.

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In  Königstein am Fuße des Taunus fallen vor allem zwei Gebäude ins Auge: Die herrschaftliche Burgruine und ihr gegenüber das farbenfrohe Kurbad. Verdankt die Burgruine ihre Auffälligkeit der erhabenen Position hoch über der Stadt, so profitiert das Kurbad von seiner markanten Form und vor allem den leuchtenden Farben.

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Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ist in Schlangenbad eine Kontinuität in Nutzung, Maßstäblichkeit und Formensprache der Architektur festzustellen, die den Charakter des Ortsbildes wie auch eine harmonische Gesamterscheinung wahrte. Diese Kontinuität wurde erst in der Nachkriegszeit durchbrochen. Schlangenbad blieb jedoch über die Jahrhunderte durchgängig auf die Funktion als Kurort ausgerichtet.

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Keine andere deutsche Stadt repräsentiert so ausgeprägt und vielseitig den Historismus wie das Heilbad Wiesbaden. Dank ihrer heißen Quellen, die schon die Römer zur Heilung und Erholung nutzten, entwickelte sich Wiesbaden zur Weltkurstadt.

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